Wenn ein Hobbit auf Percy Jackson trifft

17.12.2017 22:13

Von: Daniel Schäfer und Janette Rehs

Josephine Kropp schneidet an der Winfriedschule Fulda am besten ab

Der Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für das sechste Schuljahr fand in diesem Jahr in der adventlich geschmückten Gymnastikhalle der Winfriedschule Fulda statt. Dabei mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst aus einem selbstgewählten Buch vorlesen und anschließend aus einem ihnen bis dato unbekannten Werk.

Die fünf Klassensieger des Vorlesewettbewerbes traten im Schulfinale gegeneinander an. Unter den strengen Ohren der fünfköpfigen Jury (Laura Stock (Deutsch-Leistungskurs), Frau Bader (Buchhandlung am Dom), Frau Jürgens (LiV), Frau Rehs (LiV) und Herr Schäfer (Lesebeauftragter)) bewiesen Felix Wagner, Paula Nöllenheidt, Josephine Kropp, Rieke Müller und Luca Tschitschko ihr Können im Vorlesen eines selbstausgewählten Buchauszuges und einer unbekannten Textstelle aus dem „Kleinen Hobbit“ von J.R.R. Tolkien.

Das Publikum lauschte gespannt den kurzen Textabschnitten und stimmte mit einem tosenden Applaus der Entscheidung der Jury zu: Jospehine Kropp gewinnt den Vorlesewettbewerb 2017 der Winfriedschule Fulda. Mit ihrem Vortrag aus dem Buch „Das Blubbern von Glück“ von Barry Jonsberg überzeugte sie mit ihrer punktgenauen Betonung und ihrer angenehmen Stimme alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Sie vertritt die Schule nun im Stadtentscheid. Fast punktgleich dahinter reihten sich Luca Tschitschko und Paula Nöllenheidt ein.

Den Dreien kann man im Februar 2018 beim „Orgel PLUS“-Konzert beim Vorlesen von Märchen noch einmal lauschen, die sie umrahmt von Orgel-Musik präsentieren werden.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Buchhandlung am Dom für die Bereitstellung von Buch-Preisen, an die Jury und an Herrn Schäfer für die Organisation des Wettbewerbes.

Durch den Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, sollen die Schülerinnen und Schüler bei eigenständiger Buchauswahl und dem Vorbereiten einer Textstelle zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motiviert werden. Ebenso soll das gegenseitige Zuhören gefördert und Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und auch klassischen Jugendliteratur gegeben werden.



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