Verdiente Pädagogen der Winfriedschule verabschiedet
07.07.2010 14:14
Von: Barbara Gillat-Schwab
Zwei langjährige Mitglieder des Kollegiums der Winfriedschule quittierten zum Ende des Schuljahres den Schuldienst und sehen somit dem wohlverdienten Ruhestand entgegen.
Studienrat Dr. Hans Daub und Oberstudienrat Klaus Goldeck traten beide ihren Dienst 1978 an der Winfriedschule an und hielten ihr bis jetzt die Treue.
Hans Daub, 1948 in dem südhessischen Bürstadt geboren, studierte nach dem Abitur Philosophie, Theologie und Chemie in München, Mainz und Heidelberg. Nach seiner Referendarzeit in Speyer bekam er eine Planstelle an der Winfriedschule, wo er seitdem katholische Religion und Chemie unterrichtete. An seiner Stammschule begründete er wieder die Patronatstage, zu denen er durch das Bonifatiusjahr 2004 veranlasst wurde und für die er immer wieder interessante Referenten gewinnen konnte.
2005 promovierte der Pädagoge mit einer Dissertation zum Thema: „Die Stellvertretung Jesu Christi. Ein Aspekt des Gott-Mensch-Verhältnisses bei Dietrich Bonhoeffer“. Die intensive Beschäftigung mit diesem Thema verdankte der Religionslehrer dem Unterricht in einer elften Klasse. Zwei weitere Veröffentlichungen folgten.
Der 1946 in Hamburg geborene Klaus Goldeck machte 1966 in Bremen Abitur und studierte anschließend Germanistik, Politikwissenschaften und Philosophie in Berlin und Frankfurt a.M.. Nach seinem Referendariat in Rüsselsheim kam er 1978 an die Winfriedschule, wo er die Fächer Deutsch, Politik und Wirtschaft sowie Ethik unterrichtete. Nach einer zeitweiligen Abordnung an die Hünfelder Wigbertschule übernahm er die Leitung und Pflege der Lehrerbibliothek der Winfriedschule. Schulleiter OStD Dr. Rudolf Summa würdigte die beiden Scheidenden in seiner Laudatio bezüglich ihrer charakterlichen Merkmale. Bescheidenheit und Gelassenheit zeichne beide aus, zuverlässig und gewissenhaft hätten sie ihren Dienst versehen und so der Winfriedschule treu gedient. Er dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschte mit dem Überreichen der Entlassungsurkunden alles Gute für die Zukunft. Hubert Will, Vorsitzender des Personalrats, bedankte sich im Namen des Kollegiums für die Kollegialität der beiden zukünftigen Pensionäre und überreichte Buchgeschenke und guten Wein für den Ruhestand. Die Fachschaftssprecher schlossen sich mit Geschenken, launigen Worten und einem Lied an. Daub und Goldeck freuen sich auf ihre „schulfreie“ Zeit, werden aber trotzdem die Winfriedschule als strukturelles Lebenselement vermissen.
Mit den beiden Pensionären verlässt Frau Meyrem Arslan, geborene Ates die Winfriedschule. Die junge Lehrerin mit den Fächern Deutsch und Englisch, selbst Winfriedschülerin, unterrichtete seit 2004 erfolgreich an ihrer alten Schule. Sie wechselt jetzt nach Ingelheim, wo ihr Mann beruflich tätig ist.
